Claudia Fornito Magie küsst Verstand

Ich bin Claudia Fornito, Expertin für Authentizität und Transformation.

Ich begleite Frauen dabei, ihren Körper als Kompass zu verstehen, ihrer Wahrnehmung zu vertrauen und sich von Konditionierungen und Begrenzungen zu befreien.

Du darfst alles sein. Hauptsache echt. Befreit von Entweder-oder, das sowohl-als-auch verkörpernd.

Mein Geburtsmoment & meine ursprüngliche Freiheit

Als ich geboren wurde, wusste ich: Jetzt bin ich frei. Raus aus dem Gefängnis des Mutterleibs, hinein in eine Welt voller Magie, Farben und Möglichkeiten. Ich wollte entdecken, spüren, ausprobieren. Dies voller Mut und unbändiger Freude.

Meine Kindheit ungezähmt & echt

Ich war ein wildes, freies Mädchen. Kletterte auf Bäume, sagte, was ich fühlte, spürte meine Kraft, mein Feuer. Ich war süss & zierlich  und dennoch wurde ich als «zu viel» und als männlich empfunden. Zu laut. Zu direkt. Zu ungezähmt. Ich fühlte mich weiblich, ganz natürlich, kraftvoll weich und stark zugleich. Doch das, was ich als Weiblichkeit spürte, hatte wenig mit dem zu tun, was andere darunter verstanden.

Die Natur war mein Rückzugsort, meine Fantasie eine Welt voller Möglichkeiten. Schon damals waren meine Neugier und mein Entdeckungsdrang grösser als meine Angst. Ich wollte alles selbst entdecken, ausprobieren und erfahren.

Mein Entdeckungsdrang ist nach wie ungezähmt. Wo andere eine unüberwindbare Hürde sehen, beginnt alles in mir nach Möglichkeiten zu suchen. 

Kreativität bedeutet für mich, mit dem was ist, Wege und Lösungen zu finden.

Der Kampf um Anerkennung

Ich begann mich zurückzunehmen. Mich leiser zu machen, sanfter im Sinne von «angepasster», kontrollierter, gesellschaftstauglicher. Doch tief in mir blieb diese ungezähmte Seele unbeirrbar, leuchtend, lebendig.

Ich träumte von einer Welt, in der Freiheit, Liebe, Gemeinschaft und Abenteuer sich verbinden. Und ich begann, mir genau so ein Leben zu erschaffen.

Mit 19 heiratete ich meinen Lehrer. Mit 21 war ich geschieden. Mein Exmann ist nach wie vor einer  meiner besten Freunde. Mit 25 heiratete ich meinen Schulfreund, mit dem ich bis heute mein Leben teile. Ich gründete mein eigenes Geschäft und eine Grossfamilie mit fünf wundervollen Kindern. Unser Leben war geprägt von Freiheit, Gemeinschaft, Kreativität, Abenteuer. Dies, auch wenn die äusseren Umstände oft herausfordernd waren.

Wir unternahmen Reisen in fremde Länder mit all unseren Kindern, trotz so mancher finanzieller Hürden. Während andere auf Sicherheit bauten, zeigten wir unseren Kindern immer wieder, wie gross und abenteuerlich das Leben ist. Ich bewies mir und dem Leben immer wieder: Ich erreiche, wovon ich träume auch wenn es  scheinbar unmöglich erscheint. Die Magie existiert!

Immer wieder hörte ich die Welt um mich herum sagen: «Du kannst nicht alles haben. Entscheide dich. Sei bescheidener.» Diese Worte nisteten sich in meinem Kopf ein, egal wie oft ich bewies, dass es auf meine Art geht. Und so blieb trotz aller Erfolge ein leises, nagendes schlechtes Gewissen in mir zurück.

Sollte ich wirklich kleiner träumen, weniger erwarten? War mein Streben nach dem «Alles», nach Freiheit und Erfüllung, ein Fehler?

Aus meiner Freude, unkonventionelle Wege zu gehen und scheinbar Unmögliches möglich zu machen, entstand mit den Jahren ein ständiges Beweisen müssen. Enormer Druck lag auf meinen Schultern. Ich durfte nicht einfach sein und tun. Ich musste beweisen, dass mein oft unkonventioneller Weg wertvoll war.

Diese Zerrissenheit zeigte sich in grossen Wellen von Erfolg und Erschöpfung. Immer wieder erreichte ich neue Höhen, fiel danach tief um erneut aufzustehen und weiter zu gehen.

Je mehr ich um die Anerkennung meiner Werte, meiner Gedanken und meiner Art zu leben kämpfte, desto leiser wurde meine Intuition und damit meine Verbindung zur Magie. Verstand und Kontrolle übernahmen die Führung.

Ich war müde vom ständigen Beweisen, müde vom Kampf.

Die Transformation

Ich wandte mich mir selbst zu. Hörte auf, nur zu funktionieren und mein Leben nach aussen zu richten. Ich holte meinen Fokus auf mich zurück. Ich liess mich zur Tanz- und Gestaltungstherapeutin ausbilden. Erforschte Schamanismus, Numerologie, Astrologie, Maltherapie. Später folgten Ausbildungen zur NLP-Trainerin und Hypnose-Therapeutin. Ich wurde Trainerin, Therapeutin, Prozessbegleiterin. Am wichtigsten war, ich wurde mehr und mehr meinem ursprünglichen ICH.

Ich wollte das Leben nicht nur im Verstand begreifen. Ich wollte es verkörpern.

Obwohl oft schmerzhaft, stellte ich mich meinen Schatten, meinen Triggern, meinen Ängsten. Ich wollte erfahren, nicht im Kopf leben und Tools und Wissen sammeln, sondern spüren, verkörpern, erinnern. Meine Erfahrungen hinterliessen Spuren in meinem Körper. Daraus entstand ein tiefes inneres Wissen, das weit über Bücher und äussere Konzepte hinausgeht.

Zwischen Liebe, Hingabe und Freiheit

«Zum Helfen bist du gut genug.»

Dieser tief verankerte Glaubenssatz begleitete mich über Jahrzehnte. Ich glaubte, meine Existenzberechtigung durch Helfen, Dienen und Leistung beweisen zu müssen.

Mit 40 verliebte ich mich. Das erschreckte mich und brachte vieles in Bewegung. Plötzlich stand ich vor Fragen zu Liebe, Treue, Familie und Freiheit. Dabei hatte ich mir schon als Kind gewünscht, frei in Beziehung sein zu dürfen.

Meine Familie und meinen Mann zu verlassen, war kein Thema. Mein Mann war für mich der einzige Mensch, der mich mit all meinen Ecken und Kanten annahm. Niemals würde ich ihn verlassen.

Gleichzeitig sass die Angst, selbst verlassen zu werden, tief in mir. Schon als Kind hatte ich gelernt, dass Liebe und Zugehörigkeit davon abhängen, ob ich Erwartungen erfülle. Auch solche, die nie ausgesprochen wurden.

An unserem 25. Hochzeitstag schrieb ich meinem Mann, dass ich ihn ein Leben lang lieben und ehren werde. Als Vater unserer Kinder, als besten Freund und Weggefährten. Doch ich konnte ihm nicht versprechen, für immer seine Geliebte zu bleiben.

Über viele Jahre hinterfragten wir gemeinsam unsere Vorstellungen von Beziehung. Ich erkannte immer deutlicher, wie oft ich meine eigenen Grenzen überschritt, um Erwartungen zu erfüllen.

Die Befreiung

Mit 60 wagte ich schliesslich meine erste psychedelische Reise. Dies mit sehr viel Respekt und aus der tiefen Sehnsucht heraus, mich mit dem Höchsten in mir zu verbinden. Ich fühlte, da ist noch mehr in mir, das ich mit meinen bisherigen Werkzeugen nicht erfahren konnte.

Es folgten weitere psychedelische Reisen, die bis heute Teil meines Lebens sind. Diese Erfahrungen gehören für mich zur Krönung meines Weges. Ich erlebte, wie sich tief verwurzelte Traumata aus meinem Körper lösen konnten, wie ich alte Leben verabschiedete und mich erinnerte: Ich habe die Kraft, ich bin der Mut, ich bin die Weisheit. Ich bin unzerstörbar in meiner Essenz.

Eine meiner tiefsten Erkenntnisse war, dass Hingabe nichts mit Selbstaufgabe zu tun hat. Hingabe hatte ich mir seit Jahrzehnten gewünscht, doch sie war verknüpft mit meiner Angst dadurch ein willenloses Opfer zu sein. Ich erlebte dass wahre Hingabe, die tiefe Verbindung mit meiner Wahrheit und meinem Sein ist. Frei vom Gedanken mich aufzugeben, damit andere mit mir tun und machen können, was sie wollen.

Hingabe sie ist pure Selbstermächtigung.

Heute bin ich 60+ und ich lebe meine Essenz.

Ich bin Luft und Feuer.

Ich liebe das Wasser. Es  beruhigt, bewegt, und kann klar und wild sein, genau wie ich.

Ich bin laut, wenn ich es will. Still, wenn ich es spüre. Ich bin sanft, zärtlich, kraftvoll und klar.

Ich bin ganz in meiner Magie, in meiner Hingabe und voller Dankbarkeit strahlt das Licht durch mich in die Welt.

Grenzenlos frei und voller Liebe

Freiheit lebe ich auch in meiner Beziehung. Mein Mann und ich sind bald 40 Jahre verheiratet und kennen uns seit 50 Jahren. Unsere Liebe war nie ein starres Konstrukt. Sie ist ein wachsendes Wesen. Ein Raum für Entwicklung. Für Wahrheit. Für Freiheit. Wir haben unsere Verbindung immer wieder neu erfunden, sie an unser Wachstum angepasst und genau so wird es weitergehen.

Mit 63 wurde mir endgültig klar, dass ich die Rolle der Ehefrau nicht mehr spielen will. Ich will keine Rollen mehr mit ausgesprochenen oder unausgesprochenen Erwartungen. Ich will frei sein. Und mein Mann darf genauso frei sein.

Wir leben zusammen, geniessen unsere Familie, sind uns liebevoll zugewandte Freunde und schauen, was zwischen uns lebt und entsteht, wenn wir beide frei sind.

Frei in Beziehung zu sein ist für mich gelebte Liebe. Diese Tiefe und Weite wünsche ich jedem Menschen.

Freiheit lebe ich auch innerhalb meiner Familie. Ich liebe meine Kinder und Enkelkinder und ich habe in den letzten Jahren gelernt, dass jetzt auch meine Zeit da ist. Dass ich mir Raum nehmen darf für die Dinge, die mir wichtig sind.

Ich will reisen, schreiben, neue Menschen kennenlernen, neue Netzwerke aufbauen. Meine Neugierde leben, weiterhin entdecken, ausprobieren, testen und forschen. Meine Kraft und meine Lebensfreude wieder mehr in das investieren, was mich begeistert.

Im vergangenen Jahr habe ich begonnen, mein autobiografisches Buch zu schreiben, das 2027 erscheinen soll:

Ich bin geblieben und trotzdem gegangen

Autobiografische Reise durch Mutterrolle, Macht und Magie

Kantig. Sinnlich. Unbequem. Tief.

Denn das, was ich bei meiner Geburt schon wusste, verkörpere ich heute mehr denn je.
Ich bin alles. Magie und Klarheit. Wildheit und Sanftheit. Hingabe und Kraft. Luft und Feuer. Ich muss mich nicht entscheiden. 

Bereits mit 40 schrieb ich in einem meiner Gedichte die Worte, die heute mehr denn je mein Leben verkörpern:

Alles ist möglich. Ich bin, wer ich bin. Grenzenlos frei und voller Liebe. Ein funkelnder Stern.